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Biennale, Fanal der zeitgenössischen Kunst
Von Stefan | 31.Oktober 2007
Venedig – Mindestens einen ganzen Tag sollte man schon einplanen, wenn man sich die Biennale in Venedig ansehen will. In den Giardini warten bekanntermaßen die Länder-Pavillons mit den von den entsprechenden Nationen kuratierten Ausstellungen. Von sensationell und toll bis abscheulich und grottenschlecht reicht dabei das Spektrum. Absolute Highlights waren für mich die Exponate von Sigmar Polke (geb. 1941, Deutschland) und Gerhard Richter (geb. 1932, Deutschland), kurioserweise im Italien-Pavillon. Beide gehören mit Fug und Recht zu den bekanntesten zeitgenössischen Malern. Noch nicht ganz so berühmt – und für mich persönlich die Entdeckung dieser Biennale – ist der Österreicher Herbert Brandl (geb. 1959) im Austria-Pavillon. Zwar mag es innovativere Maler geben, aber seine Bilder sind einfach souverän, eindrucksvoll, kräftig! Bei nächster Gelegenheit schaue ich mir den in Wien an, dort hat er in der Innenstadt momentan eine Ausstellung laufen.Weniger beachtet, aber mindestens genauso gut, sind die Exponate in der Arsenale, dem zweiten großen Schauplatz der Biennale. Längst nicht so überlaufen wie die Giardini, laden die historischen Werfthallen dazu ein, länger bei den Kunstwerken zu verweilen, und bei einigen zahlt es sich wirklich aus. Fazit: Mit dem Museum of Modern Art kann die Biennale nicht ganz mithalten, dafür sind die Location und der Flair von Venedig unüberbietbar! Auf jeden Fall eine Reise wert!
Topics: News |

31.Oktober 2007 at 23:23
Danke für den Tipp! Brandl scheint wirklich ein toller Maler zu sein! Tolle Mischung bei eurem Blog, Natur und Kultur!